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🏃‍♂️ Herzgesundheit bei Ausdauerathleten: Ist „viel“ immer „gut“?

Wir alle lieben den Sport – die langen Läufe, die harten Intervalle und das Gefühl, über uns hinauszuwachsen. Doch eine aktuelle Studie im Fachmagazin JAMA Cardiology sorgt derzeit für Gesprächsstoff unter Master-Athleten (40+). Die Frage, die viele umtreibt: Schadet extremes Training meinem Herzen?

Die Entwarnung der Wissenschaft

Untersuchungen zeigen, dass langjährige Ausdauerathleten zwar häufiger Kalkablagerungen in den Herzkranzgefässen aufweisen als moderat Aktive, aber die Qualität dieser Ablagerungen ist eine völlig andere.

Warum du dir keine Sorgen machen musst:

  • Der „Zement-Effekt“ (Plaque-Stabilität): Stell dir Ablagerungen wie eine Putzschicht an einer Wand vor. Bei Untrainierten ist dieser „Putz“ oft locker und bröckelig – er kann abplatzen und Gefässe verstopfen. Bei uns Athleten wirkt das Training wie ein Festiger: Die Ablagerungen sind meist fest verkalkt und stabil. Sie sitzen bombenfest und richten deshalb kaum Schaden an.
  • Dein Herz ist belastbarer: Auch wenn die Messwerte bei Sportlern manchmal höher aussehen, ist das Gesamtrisiko für schwere Herzereignisse deutlich geringer als bei der Durchschnittsbevölkerung. Dein Herz ist ein trainierter Muskel, der mit Belastungen viel effizienter umgeht.

Die wichtigste Botschaft für deinen nächsten Marathon

Viele fragen sich jetzt: „Darf ich überhaupt noch an den Start gehen?“ Die klare Antwort lautet: Ja! Ein Marathon hat für dein Herz keine negativen Folgen, sofern sauber trainiert wird.

Bei Summitflow achten wir genau darauf:

  1. Sauberer Trainingsaufbau: Dein Herz braucht Zeit, um sich an Belastungen anzupassen. Ein wissenschaftlich gesteuerter Plan verhindert, dass du dein System überlastest.
  2. Smartes Pacing (Polarized Training): Wir trainieren nicht ständig am Limit. Ein Grossteil deines Trainings findet im Grundlagenbereich statt, um den Körper nicht unnötig mit Stress zu fluten.
  3. Fokus auf Regeneration: In meinen Trainingsplänen ist Erholung kein „Nice-to-have“, sondern fester Bestandteil. Nur so können Entzündungsprozesse im Körper abklingen.
  4. Herzgesunde Ernährung: Über eine antientzündliche Ernährung unterstützen wir gezielt deine Gefässgesundheit.

Fazit: Wenn die Basis stimmt und du gesund an den Start gehst, ist die Ziellinie kein Risiko, sondern der verdiente Lohn für deine harte Arbeit. Du musst nicht weniger trainieren, sondern intelligenter.


Mein Tipp für dich:

Wenn du seit vielen Jahren intensiv Sport treibst oder als Quereinsteiger im Master-Alter voll durchstarten willst, empfehle ich zusätzlich einen regelmässigen Check-up beim Sportkardiologen. Das gibt Sicherheit und wir können deinen Trainingsplan perfekt auf dein Profil abstimmen.

Euer Coach Fabio

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